Energiepreise 2014

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

was denken Sie über die Meldungen der letzten Tage? Die Strompreise steigen schon wieder, und Schuld ist die EEG-Umlage? Diese Annahme ist falsch. Tatsache ist: In den vergangenen zehn Jahren stieg der Strompreis brutto für Haushalte um mehr als 12 Cent pro kWh. Die EEG-Umlage stieg im gleichen Zeitraum um 5,8 Cent pro kWh.
Das ist weniger als die Hälfte der gesamten Preissteigerung. Der Börsenpreis liegt heute auf dem gleichen Niveau wie vor zehn Jahren. Zwar gab es Preissteigerungen bis etwa 2009. In den Jahren danach bis heute fielen die Preise wieder. Warum kommen diese Preissenkungen nicht bei den Haushaltsstrompreisen an?

Weiterhin blendet die Diskussion um die Strompreise die wahren Kostenrisiken aus. Weil in Haushalten der Energiebedarf zu 75% aus Wärme für Heizung und Warmwasser besteht, sind die Preissteigerungen bei Gas und Öl viel wichtiger. Gleiches gilt für den Bedarf an Benzin und Diesel. Preissteigerung beim Benzin in den vergangenen zehn Jahren beträgt etwa 45 Cent pro Liter. Bei einem Jahresbedarf von 1.600 Liter (20.000 Jahreskilometer mit Durchschnittsverbrauch 8 Liter) ergeben sich 720 € Mehrausgaben. Beim Strom sind es bei 4.000 kWh pro Jahr "nur" Mehrausgaben in Höhe 480 €, der Anteil der EEG-Umlage beträgt 232 €.

Bei den Kraftstoffen gibt es seit kurzem die Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt. So etwas gibt es für die Gas- und Strompreise nicht. Genügen müssen verbraucherfreundliche Suchkriterien bei den bekannten Vergleichsportalen. Die Voreinstellungen sind sicher alles Mögliche, aber NICHT verbraucherfreundlich. Darüber hinaus sind einige wenige Angebote in diesen Portalen gar nicht gelistet. Allen Interessenten wird hier bei enerlitec.de geholfen, kurze Anfrage genügt.

Für Großabnehmer bieten wir automatisierte webbasierte Ausschreibungen. Maximale Kundenfreundlichkeit bei vielen Vertragsdetails und höchste Transparenz sind hier inklusive. Hier suchen Sie nicht mit herkömmlichen Methoden Ihren Energielieferanten, sondern die Energielieferanten finden Ihre Ausschreibung und bieten ihren Preis an. Mehrere hundert Lieferanten sind bereits dabei. Die so entstehende Rennliste ist wirklich vergleichbar und damit eine belastbare Grundlage für eine Vergabeentscheidung. Interessiert? Kurze Anfrage genügt.